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Ein Leitfaden für die korrekte Verwendung eines Zifferblattes ---- Verbesserung der Betriebsgenauigkeit und Effizienz

May 19, 2026

Als präzises Vergleichsmessgerät, das in industriellen Umgebungen weit verbreitet ist, hat die Messuhr typischerweise einen Teilungswert von 0,01 mm. Es eignet sich zur Prüfung von geometrischen Fehlern, Positionsfehlern und kleinen Verschiebungen von Werkstücken. Um genaue und zuverlässige Messergebnisse zu gewährleisten, ist ein korrekter und standardisierter Betriebsablauf unerlässlich. In diesem Artikel werden systematisch die gesamten Verwendungsschritte der Messuhr erläutert, von der Vorbereitung bis zum Ablesen, unter Einbeziehung technischer Parameter und wichtiger Betriebspunkte, um Technikern dabei zu helfen, die Messgenauigkeit und Arbeitseffizienz zu verbessern.

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I. Inspektion vor der Verwendung und Vorbereitung auf die Umgebung
  1. Sicht- und Funktionsprüfung: Stellen Sie zunächst visuell sicher, dass das Zifferblatt der Messuhr keine Risse aufweist, das Glas transparent und frei von Kratzern ist und die Messspitze keine Abnutzung oder Verformung aufweist. Drücken Sie den Messstab mehrmals vorsichtig, um zu beobachten, ob er sich über den gesamten Bewegungsbereich gleichmäßig und flexibel bewegt. Nach dem Loslassen soll es mithilfe der Spiralfeder automatisch in die Ausgangsposition zurückkehren können, ohne dass es zu einem Verklemmen oder Springen kommt.
  2. Reinigung: Verwenden Sie ein fusselfreies, weiches Tuch, das in eine kleine Menge wasserfreies Ethanol oder ein spezielles Reinigungsmittel getaucht ist, um die Sonde, den Messstab und die Oberfläche des zu messenden Werkstücks abzuwischen und Ölflecken, Späne und Staub zu entfernen. Der gemessene Bereich sollte flach und glatt sein, frei von Graten, Rost oder Beschichtungsstörungen, um einen effektiven und echten Kontakt zu gewährleisten.
  3. Kontrolle der Umgebungsbedingungen: Die Messung sollte in einer Umgebung mit minimalen Temperaturschwankungen durchgeführt werden. Die ideale Raumtemperatur beträgt 20 ± 5℃, direkte Sonneneinstrahlung oder die Nähe zu Wärmequellen sollten vermieden werden. Bei Verwendung für eine hochpräzise Erkennung (z. B. IT6-Klasse und höher) wird empfohlen, in einem Labor mit konstanter Temperatur zu arbeiten und sicherzustellen, dass die Messuhr und das Werkstück mindestens 2 Stunden lang ein thermisches Gleichgewicht erreichen, um den durch Wärmeausdehnung verursachten systematischen Fehler zu minimieren.

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II. Installation und Halterungsbefestigung
  1. Wählen Sie die passende Halterung: Die Messuhr sollte in Verbindung mit einem Magnetfuß, einem universellen Tischständer oder speziellen Halterungen verwendet werden. Der Magnetfuß sollte auf einer sauberen, ebenen und ausreichend dicken Stahlunterlage befestigt werden. Der empfohlene Befestigungsbereich sollte nicht weniger als 50 mm * 50 mm betragen, um einen stabilen Halt zu gewährleisten und geringfügige Verschiebungen während der Messung zu verhindern.
  2. Ablauf des Spannvorgangs: Führen Sie die Messuhrhülse in das gerade Rohr des Messuhrrahmens ein, stellen Sie den Winkel so ein, dass der Messkopf ungefähr mit dem Messpunkt ausgerichtet ist, und ziehen Sie dann den Spanngriff fest. Die Klemmkraft sollte moderat sein; Zu viel Kraft führt zu einer Verformung der Hülse und beeinträchtigt die Bewegung des Messstabs, während zu wenig Kraft zu Erschütterungen führen kann. Drücken Sie nach dem Festklemmen erneut vorsichtig auf den Messstab, um sicherzustellen, dass seine Bewegung nicht behindert wird.
  3. Einstellung der Vorspannung: Stellen Sie den anfänglichen Wert der Vorspannung entsprechend der Art des gemessenen Parameters (z. B. Unrundheit, Ebenheit) entsprechend ein. Die herkömmliche Empfehlung besteht darin, die Vorspannung auf 0,3 bis 1,0 mm einzustellen, was bedeutet, dass sich der Zeiger 30 bis 100 Raster nach vorne bewegen sollte, um sicherzustellen, dass sich der Zeiger während des gesamten Messvorgangs immer im Vorwärtshub befindet und der Einfluss von Rückwärtshubfehlern auf die Genauigkeit des Messwerts vermieden wird.

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III. Nullkalibrierungsvorgang
  1. Auswahl der Referenzebene: Verwenden Sie qualifizierte Standardblöcke, Plattformen oder Referenzstücke bekannter Größe als Referenz für die Nullpunkteinstellung. Die Oberflächenrauheit des Standardgeräts sollte besser als Ra0,2 μm sein und die geometrische Genauigkeit sollte den Anforderungen der entsprechenden Güteklasse entsprechen.
  2. Nullstellen des mechanischen Mikrometers: Messspitze senkrecht zur Referenzfläche ansetzen und stabilen Kontakt halten. Drehen Sie dann den äußeren Ring des Zifferblatts, um den großen Zeiger auf die Markierung „0“ auszurichten. Berühren Sie den Zeiger während des Vorgangs nicht mit den Fingern, um ein zusätzliches Drehmoment zu vermeiden.
  3. Nullstellung des digitalen Messschiebers: Nach stabilem Kontakt auf der Referenzfläche drücken Sie die Taste „ZERO“ oder „ABS“, um die Einstellung der relativen Nullposition abzuschließen. Einige High-End-Modelle unterstützen die Datenspeicherung und -ausgabe und können den Nullpositionsstatus für die anschließende SPC-Analyse synchron aufzeichnen.
IV. Tatsächliche Mess- und Lesemethoden
  1. Kontaktspezifikationen für den Messkopf: Stellen Sie während der Messung sicher, dass die Achse des Messkopfes mit der Normalenrichtung der gemessenen Oberfläche ausgerichtet ist. Die Winkelabweichung sollte innerhalb von 2° kontrolliert werden. Für gekrümmte oder geneigte Oberflächen können spezielle Messköpfe wie sphärische oder konische gewählt werden, um die Kontaktbedingungen zu verbessern und Kosinusfehler zu reduzieren.
  2. Kraftkontrolle: Der Kontakt wird durch das Eigengewicht des Messstabs oder durch eine leichte manuelle Führung erreicht, wodurch die Ausübung übermäßigen Drucks durch menschliche Hände vermieden wird. Der typische Messkraftbereich liegt zwischen 0,5 und 1,5 Newton (N), was den Anforderungen von GB/T 1219 für Kraftmessungen entspricht. Übermäßige Krafteinwirkung kann zu einer elastischen Verformung des Werkstücks oder des Messkopfes und damit zu falschen Messwerten führen.
  3. Lesefähigkeiten: Bei mechanischen Mikrometern repräsentiert der große Zeiger 0,01 mm pro Teilung und der kleine Zeiger 1 mm pro Teilung (am Beispiel eines Bereichs von 0–10 mm). Beim Ablesen sollte die Sichtlinie senkrecht zum Zifferblatt sein, um Parallaxe zu vermeiden. Bei der Aufzeichnung sollten sowohl die Werte des großen als auch des kleinen Zeigers abgelesen und addiert werden. Wenn der kleine Zeiger beispielsweise zwischen 2 und 3 steht und der große Zeiger bei 45, beträgt der Messwert 2,45 mm. Bei digitalen Anzeigen wird der Wert direkt auf dem LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von bis zu 0,001 mm abgelesen.
V. Wartung und Lagerung nach der Verwendung
  1. Reinigung und Rostschutz: Entfernen Sie die Messuhr sofort nach der Messung. Reinigen Sie den Messkopf und den Messstab mit einem weichen Tuch. Tragen Sie bei Bedarf eine kleine Menge Rostschutzöl auf. Verwenden Sie keine ätzenden Lösungsmittel oder Druckluft, um den internen Mechanismus zu sprengen.
  2. Vorspannung lösen: Den Hebel vollständig in den freien Zustand bringen, um zu verhindern, dass die Spiralfeder über einen längeren Zeitraum übermäßiger Kraft ausgesetzt wird und es dadurch zu Ermüdungsschäden kommt. Einige Modelle sind mit Verriegelungsvorrichtungen ausgestattet. Während des Transports oder der Langzeitlagerung sollten diese Vorrichtungen aktiviert werden, um das Getriebesystem zu schützen.
  3. Ordnungsgemäße Lagerung: Bewahren Sie die Messuhr in einer speziellen Box auf, um zu verhindern, dass sie mit anderen Metallwerkzeugen vermischt wird und beschädigt wird. Die Lagerumgebung sollte trocken, staubfrei, frei von starken Magnetfeldern, mit stabiler Temperatur und Luftfeuchtigkeit und weit entfernt von Vibrationsquellen sein.
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